Geboren wurde ich am 31.1.1993, in einer Großstadt in der Nähe der Kleinstadt in der ich jetzt wohne, mitten in Niedersachsen.

Aufgewachsen bin ich, denke ich, bis zu meiner Einschulung ganz normal.

Aber dann begann die Schule und alles wurde anders, was vermutlich daran lag, dass ich anders war.

Ich war frühreif und sowohl geistig als auch körperlich um einiges weiter als meine Altersgenossen, mein IQ von überdurchschnittlichen 130-140 hat mir die Integration auch nicht leichter gemacht.

Das erste woran ich mich nach meiner Einschulung noch erinnern kann ist, dass ich ständig (immer wenn ich mich aufregte oder ekelte) Herpes bekam und dafür besonders von einer J. gemobbt wurde.

Meine damals beste Freundin war mir auch keine große Hilfe, da sie mich und ihre andere Freundin wann immer es ihr passte gegeneinander ausspielte und austauschte. Und ich Idiot hab mir das alles gefallen lassen =(

Unsere Klassenlehrerin verstand meine Situation natürlich auch nicht und ich entwickelte eine unheimliche Aggression.
Wann immer mir etwas nicht passte, schlug ich den Verantwortlichen einfach und bekam dafür eine 2 Jährige Therapie aufgedrückt, die mir auch nicht sonderlich weiterhalf.

Zwar hörte ich mit der Schlagerei auf, aber stattdessen projezierte ich meine Aggresionen auf mich selbst, ich weiß noch, manchmal lag ich nachts wach, weinte, schlug meinen Kopf gegen die Wand und hatte so großen Ekel vor mir, dass ich mich nichtmal selbst berühren wollte.

Besser ging es mir erst nach dem Wechsel von der Gs und OS aufs Gymnasium, wo mich die Leute zumindest ein bisschen akzeptierten, schnell fand ich Freunde.

Doch auch bei denen war ich nicht mein Leben lang glücklich, nach gut einem Jahr fühlte ich mich zu Besserem berufen und trennte mich von diesen "Außenseitern".

Jetzt gehöre ich zu den Beliebtesten Leuten in unserer Klasse

 

Doch auch außerhalb der Schule gab es immer wieder mal Probleme zu bewältigen.

Als ich kleiner war, war ich beim Trampolinspringen und ich weiß es zwar nicht mehr, aber meine damalige Trainerin soll mich wohl ziemlich runter gemacht haben, weil ich einfach schon immer unsportlich war.

Dann, im Oktober 2006 trat ich einer eigens für unseren Eishockeyverein gegründeten Cheerleadergruppe bei und fühlte mich dort anfangs auch unheimlich wohl.

Die Mädchen da machten mich nach und nach psychisch kaputt, sie waren einfach nur mies und hinterhältig.

In März diesen Jahres beschloss ich also erneut, meinen eigenen Weg zu gehen und trennte mich von ihnen, was mir unglaublich schwer fiel.
Denn mit ihnen verlor ich auch einen Teil von mir, ich habe zwar unter ihnen gelitten, aber sobald wir unsere Auftritte hatten, fühlte ich mich einfach toll und wie etwas besonders.

Seitdem ich dort weg bin, fehlt mir dieses Gefühl..

 

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